Bevor Sie eine Immobilie finanzieren, lohnt es sich, die monatliche Rate und die Gesamtkosten durchzurechnen. Ein Wohnkredit-Rechner zeigt Ihnen schnell, was leistbar ist – und die gesetzlichen Vorgaben in Österreich geben den Rahmen vor. So kalkulieren Sie richtig.
Was die Rate bestimmt
Vier Größen entscheiden über die monatliche Rate: die Kredithöhe, der Sollzins, die Laufzeit und die Tilgung. Eine längere Laufzeit senkt die Rate, erhöht aber die gesamten Zinskosten; ein höherer Eigenmittelanteil senkt Kreditsumme und oft auch den Zins. Vergleichen Sie immer den effektiven Jahreszins, nicht nur den Sollzins.
Die KIM-V-Vorgaben
In Österreich geben die Regeln zur Immobilienfinanzierung den Rahmen vor: in der Regel mindestens rund 20% Eigenmittel, eine Schuldendienstquote von höchstens etwa 40% des Nettoeinkommens und eine maximale Laufzeit von etwa 35 Jahren. Diese Grenzen schützen davor, sich zu überschulden – kalkulieren Sie Ihre Rate von vornherein innerhalb dieser Vorgaben.
Fix oder variabel
Wohnkredite werden in Österreich zunehmend an Eurozone-Benchmarks (EURIBOR, ECB-Sätze) gekoppelt. Eine variable Rate ändert sich mit dem Markt, eine Fixzinsphase gibt Planungssicherheit. Rechnen Sie beide Varianten durch und prüfen Sie die Gesamtkosten über die Laufzeit.
In Raten denken, nicht in Summen
Wählen Sie die Rate so, dass sie dauerhaft bequem ins Budget passt. Ein zweites verbindliches Angebot verschafft Verhandlungsspielraum.
So gehen Sie vor
Rechnen Sie mehrere Szenarien (Laufzeit, Eigenmittel) und holen Sie dann konkrete Angebote ein. Mehr Hintergrund im Beitrag zum Wohnkredit, allgemein im Kreditrechner und im Kreditvergleich. Prüfen Sie vorab Ihre Bonität.
Tipp: Achten Sie auf kostenlose Sondertilgung für mehr Flexibilität.